Wären Sie nicht wütend, wenn jemand Ihre Ideen als seine eigenen ausgibt?


Notarielle Hinterlegung, das Copyright für Autoren

Copyright - Schutz für Jungautoren - warum eigentlich?

Jahr für Jahr erschaffen Jungautoren literarische Werke. Um uns in den Genuß dieser Werke zu bringen, wenden sich Jungautoren an Verlage oder sie organisieren den Vertrieb selbst durch Veröffentlichungen im Internet. Der Konkurrenzdruck ist groß, nur wenige Werke schaffen es in die Bestsellerlisten.

Verständlich ist also die Sorge der Jungautoren, dass ihr Erstlingswerk unter einem fremden, evt. bekannterem oder medial interessanterem Namen erscheint. Verlage stufen dieses Risiko als gering ein und verweisen statt dessen auf die eigentliche Hürde, nämlich überhaupt erst einmal in die Vorauswahl der interessaanten Bücher zu gelangen.

Dennoch ist die Sorge der Jungautoren nicht unberechtigt. Um einen Bestseller zu schaffen, genügt es meist nicht, ein sehr gutes Werk zu schreiben. Der Text muss auch vermarktet werden bzw. vermarktbar sein. In diesem Kontext ist es durchaus logisch, dass bestimmte "Typen" aus Sicht der Vermarktung bevorzugt werden und andere abgelehnt. Ein 10jähriges Literaturgenie ist medial interessanter als ein 30jähriger Literaturstudent mit ruhigem Naturell und unscheinbarem Äußeren. Ein bekannter Name wie Dan Brown garantiert Millionenauflagen, sogar bei einem mittelmäßigen Werk.

Verleger scherzen selbst, dass mancher begnadeter Autor mit seinem Erstlingswerk eine Ablehnung, ohne dass das Werk je vollständig gelesen wurde. Später, nach medialer Präüsenz und (selbst geschaffener) Reputation kann derselbe Autor durch einen Verlag unter Vertrag genommen werden, und zwar wieder ohne dass je jemand dessen Werl vollständig gelesen hätte. Über den kommerziellen Erfolg entscheiden andere Faktoren als die literarische Qualität.

Verlage suchen Bestseller. In Branchen, in denen Bestseller dominieren, herrscht die Winner-takes-it-all-Mentalität. Der Wettbewerb ist viel härter, als viele Autoren dies wahrhaben wollen. Zwischen Platz 10 und Platz 1 der Bestsellercharts liegen womöglich nur marginale Unterschiede in der Vorbereitung doch erhebliche Unterschiede im kommerziellen Output. Da scheint es nur logisch, wenn Verlage keine Mühe scheuen, um einen Bestseller aufzubauen.

Diese stellt die Gefahr für Jungautoren dar. Wer aus dem Selektionsprozess ausgeschieden ist, kann kein Bestseller mehr werden. Das Werk kann jedoch nützliche Passagen enthalten, um das Bestsellerpotential eines anderen Werkes zu steigern. Warum der Verleger nicht den echten Autor unter Vertrag nehmen, ist leicht zu beantworten: Es kann nur einer gewinnen und dieser eine steht oftmals bereits im Vorfeld fest.

Die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario ist vielleicht nicht besonders hoch doch der Schaden für den Jungautor kann gigantisch sein. Vielleicht schreibt er nach einer solchen Erfahrung nie ein zweites Buch - ein literarischer Totalverlust.

Dies soll kein Generalverdacht sein, die Mehrzahl der Verlage und Verleger wird fair und ehrbar arbeiten und tatsächlich "gar nicht die Zeit haben", zu plagiieren. Doch der Wettbewerb wird rauer und dies zieht bekanntlich schwarze Schafe an. Und für den Jungautor genügt, wenn unter 100 angeschriebenen Verlagen ein schwarzes Schaf ist, der Schaden wäre erheblich.

Wie sich Jungautoren schützen können, erfahren Sie weiter unten.

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Copyright - Schutz für etablierte Autoren - warum eigentlich?

Ein etablierter Autor ist gegen Plagiarismus besser geschützt als ein Jungautor, schließlich stellt sein Name bereits m.E. einen Vermarktungsgarant dar und auch die sozialen Bindungen zum Verlag und zum Agenten sind stärker und vertrauensvoller, als diese bei einem Jungautor der Fall sein kann.

Entwarnung kann trotzdem nicht gegeben werden. Während einerseits die Plagiatswahrscheinlichkeit im Einzelfall abnimmt, steigt gleichzeitig die Zahl der potentiellen Fälle. Ein Jungautor sendet sein Werk an 100 Verlage, ein erfolgreicher Autor publiziert und 100.000 Leser haben Zugang zu dem Werk. In diesen Fällen fällt es dem Autor jedoch relativ leicht, seine Rechte durchzusetzen, da der Streitfall erst nach der Veröffentlichung begründet liegt.

Schwierig wird es für Autoren, wenn der Plagiatsfall VOR der Veröffentlichung lag. Auch zu diesem Zeitpunkt genießen die Textwerke Schutz durch das Urheberrecht. Dieser Schutz entsteht automatisch durch die Schöpfung des Werkes, es bedarf keiner Registrierung. Der Großteil der Autoren schützt sich durch extreme Geheimhaltung. Hat niemand Zugang zum Werk, kann es auch niemand plagiieren - so die Logik.

Doch die Gefahr lauert am anderen Ende. Immer mehr erfolgreiche Autoren müssen sich gegen Plagiatsvorwürfe verteidigen (Bsp. Dan Brown, Frank Schätzing, Andrea Maria Schenkel). Nicht das Plagiat des eigenen Werkes sondern der Nachweis der tatsächlichen Urheberschaft am eigenen Werk ist Gegenstand dieser Auseinandersetzungen. Es existiert aber kein Beweis der eigenen Schöpfung. Keine Registrierung, keine beweiskräftige Veröffentlichung existiert aus dieser Zeit. Dan Brown konnte tatsächlich keine Belege für seinen Schöpfungsprozess vorlegen, frühere Aufzeichnungen waren verschwunden und auch der Verlag konnte ihn dabei nicht unterstützen.

Die Risiken sind erheblich. Es drohen Rufschädigungen und enorme Schadensersatzzahlungen, auch Unterlassungsverpflichtungen sind möglich.

Durch Copyright-Vorsorge können Autoren dieses Risiko mindern, im nächsten Absatz erfahren Sie wie.

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Copyright-Schutz durch belastbare Urhebernachweise

Der eigentliche Schutz für Autoren ist durch das Urheberrecht festgeschrieben. In den USA und UK gilt das Copyright, was ebenfalls Textwerke absichert. Problematisch ist also nicht das Schutzrecht sondern dessen praktische Einsatzfähigkeit. Diese setzt die Urheberschaft voraus.

Wenn sich zwei Parteien um die Urheberschaft streiten, zwigt sich jedoch eine Schwäche des Urheberrechts. Es existiert keine Registrierungsstelle und damit auch kein offizieller Nachweis der Urheberschaft. Gleiches gilt für das Copyright, doch in den USA wurde das Copyright-Office ins Leben gerufen, um die (freiwillige) Registrierung zur Verbesserung der Beweislage im Streifall zu ermöglichen.

In Deutschland existiert deratiges nicht. Statt dessen wurde diverse private "Registrierungsstellen" gegründet. Diese nehmen die Textwerke von Autoren entgegen und bestätigen als unabhängige Dritte das Hinterlegungsdatum. Problematisch ist jedoch die fehlende stattliche Absicherung. Geht ein privater Registrierungsdienst in Konkurs, existiert der bezeugfende unabhängige Dritte im Ernstfall nicht mjehr. Außerdem können die Aufzeichnungen über die Hinterlegungszeitpunkte durch private Unternehmen jederzeit modifiziert oder neu erstellt werden, von außen wäre kein Unterschied erkennbar. Diese Manipulationsmöglichkeit schmälert die Beweiskraft zusätzlich.

Experten empfehlen die notarielle Hinterlegung zur Schaffung belastbarer Prioritätsnachweise. Notare unterliegen strenger staatlicher Kontrolle und einem starken Berufskodex, welcher durch die Notarkammern durchgesetzt wird. Notarielle Urkunden können weltweit eingesetzt werden.

Um die umfangreichen Vorbereitungen einer notariellen Hinterlegung zu vermeiden, kann ein externer Dienstleister eingesetzt werden. Die PriorMart AG bietet einen Service, der Autoren jegliche Aufwendungen abnimmt. Der Text wird als Datei onloine hochgeladen, alles weitere übernimmt PriorMart.

PriorMart erstellt die erforderlichen Papierdokumkente, archiviert Ihren Text in einem redundanten Archivierungssystem und führt in Ihrem Auftrag die reale Hinterlegung beim Notar durch. Die schriftliche notarielle Priorität erhalten Sie per Post.

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Vorsicht mit dem "Einschreiben an sich selbst"

Senden Sie einen Text per Einschreiben an sich selbst, haben Sie einen überzeugenden Nachweis über den Versandzeitpunkt des Umschlags - über den Inhalt sagt das leider nicht viel aus. Dieser kann ausgetauscht oder später hinzugefügt worden sein.

Schlaumeier haben sich schon vor Jahren unverschlossene Einschreiben an sich selbst geschickt. Mit diesen "Beweisen" können sie nun die Urheberschaft an jedem beliebigen Erfolgsroman geltend machen - theoretisch, praktisch wird natürlich kein Richter auf diesen Trick hereinfallen.

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Wann ist der richtige Zeitpunkt für die notarielle Hinterlegung?

Einen Roman fertigzustellen, kann manchmal Jahre dauern. In dieser Zeit können Tausende neuer Werke veröffentlicht werden, die später den Grund für einen Plagiatsverdacht liefern. Dann steht Wort gegen Wort und anstelle der erhofften Schecks wartet im Briefkasten nur die Post von Anwälten, die Ihnen den eigenen Roman aberkennen wollen.

Grundsätzlich gilt also, dass die notarielle Priorität so früh wie möglich geschaffen werden muss. Rückwirkend können keine Beweise geschaffen werden. Wenn Sie vor einer Woche einen urheberrechtlich geschützten Text geschrieben haben, ihn aber erst heute hochladen, gilt auch niur das heutige Datum als frühester Schöpfungszeitpunkt.

Die logische Folgerung sind kontinuierliche notarielle Hinterlegungen. Warten Sie nicht mehr, bis der Roman fertig und kurz vor dem Versand ist. Hinterlegen Sie statt dessen wöchentlich oder zumindest monatlich Ihren jeweiligen Arbeitsstand. So haben Sie später nicht nur eine Momentaufnahme sondern Sie können tatsächlich Ihren Schöpfungsprozess belegen, ein Beweismittel, über das sich Dan Brown sehr gefreut hätte.

Möglich wird diese Form der Beweissicherung durch das Angebot der PriorMart AG. Komfortabler und günstiger können Sie Ihre Texte nicht bei einem Notar hinterlegen.

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Was kann eine notarielle Hinterlegung nicht?

Eine notarielle Hinterlegung ist nicht geeignet, einen Künstlernamen oder den Titel eines Buchs zu schützen. Schutz ist hier durch die Verwendung eines Namen, durch Anmeldung als Marke und ggf. durch die Anmeldung zum Titelschutz möglich. Durch die notarielle Hinterlegung eines Namens können Sie lediglich den frühsten Zeitpunkt nachweisen, an dem Ihnen die Idee zu diesem Namen gekommen ist. Im Gegensatz zu klassischen Textwerken können Sie bei Namen aus dieser Priorität jedoch keine Schutzrechte wie z.B. das Urheberrecht geltend machen, weshalb der Nachweis eher moralischer Natur ist.

Eine notarielle Hinterlegung kann auch nicht rückwirkend geändert werden. Spätere Änderungen erfordern jeweils neue Hinterlegungen. PriorMart hält für Sie Rabatt-Angebote bereit, mit denen fortlaufende notarielle Hinterlegungen zu günstigen Preisen möglich sind.

Eine notarielle Hinterlegung ersetzt auch nicht die anwaltliche Beratung im Einzelfall. Sie kann Ihnen als Basisschutz dienen und Ihr Risiko im Vorfeld mindern. Sobald jedoch ein Fall auftritt und rechtliche Schritte unternommen werden müssen, empfehlen wir Ihnen die Konsultation eines im Urheberrecht bewanderten Anwalts. Es gibt viele Kniffe und Sonderfälle, deren Kenntnis für Ihren Fall wichtig sein kann. Und schon früh werden die Weichen gesetzt, nach denen Ihr Fall auf die Erfolgs- oder Verliererspur geführt wird. Übrigens ist die anwaltliche Beratung günstiger als Sie denken. Fragen Sie einfach, das kostet Sie gar nichts.

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Was sollten Autoren beim Notar hinterlegen?


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